Schoko-Rosenkuchen {Schokolade / Birne / Mandel / Sahne}

 

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Manche Kuchen entstehen spontan und überzeugen dann so sehr, dass sie es auf den Blog schaffen. Dieser Kuchen ist so einer. Eigentlich wollte ich nur einen Schokokuchen mit Birnen backen. Das Ergebnis war optisch nicht ganz überzeugend und so habe ich ihn kurzerhand mit Ganache-Rosen dekoriert. Geschmacklich hat uns dieser saftige und dank des Toppings unglaublich schokoladigen Kuchen sofort überzeugt. Es gibt also keinen Grund euch dieses Rezept vorzuenthalten - bitte schön! 

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Zutaten für den Kuchen

  • 150g Butter
  • 75g Puderzucker
  • 4 Eier
  • 150g geschmolzene Schokolade auf Zimmertemperatur abgekühlt
  • 400g Kondensmilch
  • 150g Mehl
  • 200g geröstete und gemahlene Mandeln
  • 2 Tl Backpulver
  • 3-4 frische, reife Birnen

Zutaten für die Dekoration

  • 200g zartbittere Schokolade
  • 200g Schlagsahne
  • einige goldene Zuckerperlen zur Deko

Zubereitung

Am Tag zuvor, oder auch zwei Tage vorher bereite ich die Ganache vor. Dazu die Schokolade hacken, die Sahne kurz aufkochen oder in der Mikrowelle erhitzen und über die gehackte Schokolade gießen. Die Ganache für zwei Minuten ruhen lassen und dann alles zu einer glatten Creme verrühren. Die Ganache für mindestens 4 Stunden, ideal wäre über Nacht kalt stellen.

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Bevor es mit dem Kuchen losgeht, sollten alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Butter und Puderzucker schaumig rühren, dazu verwende ich normalerweise meine Küchenmaschine. Die Eier nach und nach unterrühren, bis eine lockere und schaumige Masse entsteht. Die Kondensmilch mit der geschmolzenen Schokolade mischen und in einem gleichmäßigen Strahl unter die Eiercreme mischen. Während dieses Vorgangs läuft meine Küchenmaschine die ganze Zeit auf mittlerer Geschwindigkeit.

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Mehl, Mandeln und Backpulver mischen, auf die Schokocreme sieben und mit einem Teigschaber gleichmäßige unterheben. Die Birnen schälen, halbieren und das Kerngehäuse sowie den Stiel entfernen. Für die Form, ein großes Stück Backpapier zerknüllen, etwas anfeuchten und wieder ausbreiten. Die Form damit auslegen und den Teig einfüllen. Die Birnen mit der Schnittfläche nach unten auf den Teig legen und etwas eindrücken.

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Den Kuchen für ca. 1 Stunde im vorgeheizten Ofen backen. Heraus nehmen und vollständig auskühlen lassen. Die Ganache etwas erwärmen, glatt rühren und in einen Spritzbeutel mit Rosen- oder Sterntülle füllen. Die Oberfläche mit Rosen oder Tupfen aus Ganache verzieren und eventuell mit einigen Zuckerperlen verzieren. Den Kuchen sofort servieren oder einen Moment kalt stellen, falls die Ganache zu weich ist.

Lasst ihn euch schmecken und habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

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Birnen-Riesling-Torte {Birne / Riesling / Mohn / Vanille}

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Seid dem wir in Frankfurt leben, ist das Rheingau unser persönlicher Weinkeller. Ich liebe die Besuche beim Winzer und die Chance alles vor Ort probieren zu können. Die Vorliebe für Riesling besteht schon seit mehreren Generationen in unserer Familie, wobei die Weine früher von der Mosel und nicht aus dem Rheingau stammten. Warum also nicht mal mit einem Riesling backen?

Sicherlich habt ihr schon mal eine Apfelweintorte gesehen oder probiert. Statt Äpfeln und Apfelwein habe ich mich heute für Birnen und Riesling entschieden, auch eine großartige Kombination, die ihr unbedingt probieren solltet! Der mürbe Boden und die Sahne runden die Kombi perfekt ab. Die Süße kommt vor allem aus den Früchten, die Zugabe von Zucker ist minimal. 

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Zutaten für den Mürbeteig

  • 180g Mehl
  • 80g Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 2 Tl Mohn
  • 1 Tl Backpulver

Zutaten für den Birnenpudding

  • 1kg Birnen (nicht zu reif)
  • 1 Päckchen Vanillepudding
  • 200ml Weißwein (Riesling aus dem Rheingau)
  • 175ml Birnensaft
  • 1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
  • 1 El brauner Zucker

Zutaten für die Sahne

  • 250g Schlagsahne
  • 2 Tl SanApart
  • Bourbonvanillepulver

Zubereitung

Aus den Zutaten für den Mürbeteig mit den Händen rasch einen glatten Teig kneten und diesen in Frischhaltefolie gewickelt für mind. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

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In der Zwischenzeit die Birnen schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Stücke schneiden. Wein und Saft mischen,  einen Teil davon abnehmen und das Puddingpulver sowie den Zucker nach Anleitung anrühren. Den übrigen Saft mit den Birnen zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze einige Minuten kochen lassen, bis die Birnen weich sind. Sie sollten allerdings nicht zerfallen. Das Puddingpulver vorsichtig einrühren und noch eine Minute unter ständigem Rühren kochen lassen. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. 

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Eine kleine Kastenform mit Backpapier auslegen und mit dem gleichmäßig dünn ausgerollten Mürbeteig auslegen. Den Pudding einfüllen und im vorgeheizten Backofen für ca. 35 - 40 Minuten. Der Rand sollte goldbraun sein. 

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Den Kuchen erst in der Form und anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Sollte der Kuchen noch warm sein, dann schmilzt die Sahne. Darum bereite ich ihn meist einen Tag vor dem Verzehr zu. Die Sahne mit dem SanApart steif schlagen und auf dem Kuchen verteilen. Mit gemahlener Vanille bestreuen und am Besten frisch servieren.

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Der Kuchen schmeckt wunderbar fruchtig mit einer leicht säuerlichen Note, die ihm der Weißwein verleiht. Wir lieben diesen Kuchen und essen ihn besonders gerne im Spätsommer und zum Herbstanfang.

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Birnen-Granola {Birne / Mandeln / Samen / Sirup}

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Bei uns in der Küche steht ein großes Vorratsglas das unser selbstgemachtes Granola beherbergt. Ich finde das schaut nicht nur hübsch aus, man hat auch immer im Blick, wann die Vorräte zur Neige gehen - äußerst hilfreich! Und wenn es dann soweit ist, darf jeder Wünsche äußern, oder ich werde selbst kreativ.

Von der Weihnachtsbäckerei hatten wir noch getrocknete Birnen übrig und die Maulbeeren hatte ich ursprünglich für unseren stacheligen Mittbewohner besorgt, der die Vitaminbomben allerdings verschmäht hat. Nun landen sie eben in unserem Granola, zusammen mit Getreideflocken und einer großen Portion Nüsse und Samen - perfekt!

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Warum ich Granola selbst mache? Es ist weit weniger süß als jede gekaufte Variante und das bezieht sich nicht nur auf den Zuckeranteil, sondern auch auf den Geschmack! Außerdem kann man auf Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien reagieren und nicht zuletzt die persönlichen Vorlieben der Familie berücksichtigen. Und mehr als max. 40 Minuten meiner Zeit benötigt das Granola nicht, da lässt sich prima nebenher ein Abendessen zubereiten. 

 Zutaten

  • 300g Haferflocken oder gemischte Getreideflocken
  • 200g gehackte Cashewkerne
  • 200g gehackte Mandeln 
  • 100g Sonnenblumenkerne
  • 75g Pinienkerne
  • je 50g Sesam- und Leinsamen
  • 200g getrocknete Birnen
  • 100g getrocknete Maulbeeren
  • 70g Amaranth gepoppt
  • 100g neutrales Öl (Kokos oder Rapsöl)
  • 100g Honig oder eine Mischung aus Argaven- und Reissirup

Zubereitung

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Haferflocken,  Kerne, Samen und gehackte Nüsse mit dem Amaranth mischen. Das Fett, falls erforderlich, erwärmen bis es flüssig ist. Dann den Sirup und das Fett gründlich unter die trocken Zutaten mischen, bis alles benetzt ist. Die Mischung auf ein oder zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche verteilen und im Backofen ca. 25 Minuten (bzw. bis alles goldbraun ist) backen. Zwischendurch regelmäßig wenden, damit alles gleichmäßig gebacken wird und rösten kann.

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Das Granola auf dem Blech auskühlen lassen und anschließend die gehackten Birnen und Maulbeeren untermischen. Das fertige und vollständig ausgekühlte Granola in einem Vorratsglas oder einer Dose trocken lagern und alsbald verbrauchen.

Je nach Geschmack, mit Obst, Joghurt, Milch oder Saft ist das Granola ein gesundes und leckeres Frühstück für die ganze Familie. Lasst es euch schmecken und habt eine gute (Müsli-)Zeit!

Eure Tine

Birnen-Brownie {Schokolade / Birne / Pekannuss}

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Schokolade und Birnen, das ist eine unschlagbare Kombi, die ich den ganzen Herbst hindurch futtern könnte. Je dunkler die Schokolade umso besser!

Für noch mehr Herbst im Brownie habe ich gehackte Pekannüsse in den Teig gegeben. Die groben Nüsse verleihen dem Gebäck mehr Struktur und runden den Geschmack mit ihrem leichten Nussaroma perfekt ab. Ich bin ganz begeistert von dem Törtchen und werde es bestimmt noch einige Male backen, vor allem wenn sich spontan Besuch ankündigt und nicht viel Zeit bleibt. 

 Zutaten für den Brownie

  • 75g Butter
  • 100g zartbittere Schokolade
  • 75g Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 50g Joghurt
  • 100g Mehl
  • 1El Kakopulver
  • 1Tl Backpulver
  • 80g gehackte Pekanüsse  

Zutaten für Füllung & Dekoration

  • 3 kleine Birnen
  • 40g Schokolade

Zubereitung

Die Böden von zwei Springformen (jeweils 15cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. Der Brownieteig lässt sich ganz ohne elektrische Hilfsmittel herstellen. Butter und Schokolade im Wasserbad oder mit Hilfe der Mikrowelle (ok, ein bisschen elektronische Unterstützung ist sinnvoll) schmelzen und glatt rühren. 

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Eier und Zucker mit einem Schneebesen verquirlen und die geschmolzene Schokoladen-Butter unter Rühren hinzu geben. Mehl, Kakao und Backpulver vermischen und unter die Eiercreme heben. Anschließend die Pekannüsse unter den Teig ziehen und gleichmäßig auf die vorbereiteten Springformen verteilen. Jede Birne schälen, halbieren, das Kerngehäuse entfernen und die runde Seite der Länge nach mehrfach einritzen.

Die Brownies im 170°C vorgeheizten Ofen ca. 18-20 Minuten bei Umluft backen. Der Teig darf und sollte innen noch leicht feucht sein. Die Brownies aus dem Ofen holen, kurz auskühlen lassen und dann mit geschmolzener Schokolade dekorieren.

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Wenn der Brownie noch leicht warm serviert wird, dann schmeckt er mit etwas Vanilleeis ganz besonders wunderbar. Aber auch pur ist er ein Genuss. Probiert es aus und lasst euch vom Herbst verzaubern. 

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!

Eure Tine

Versunkene Holler-Birnen {Birne / Holunder / Vanille}

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Dieser Kuchen ist eine Hommage an meine Omi und für mich der Innbegriff des Herbstes! Zu dieser Jahreszeit stand bei meiner Omi regelmäßig eine Holunderbeeren-Suppe auf dem Tisch. Die tiefviolette Flüssigkeit umspielte kleine Inseln aus pochierten Birnenspalten und süßen Grießklößchen. Der herbe Duft des Holunders, verbunden mit der Süße von Birnen und Gries, zog durch das ganze Haus und lockte uns an den Tisch. Meine Mutter hat diese Tradition fortgesetzt und ich übertrage sie nun in meine Kuchenwelt. Die Birnen werden in Holundersaft pochiert und versinken anschließend in einem Grießteig. Klingt das nicht wunderbar?

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Holundersaft ist übrigens reich an Vitamin C und darum wunderbar für die oft nass-kalte Herbstzeit. Aber dem Holunder werden auch magische und mystische Eigenschaften nachgesagt: So sollen in Holunderbäumen, die oft nahe an Häusern wachsen, die guten Hausgeister wohnen. Na dann, wollen wir den Hausgeistern mal etwas Gutes tun, auf geht's - ran an den Holunder ;-)

Zutaten für den Teig

  • 160g Butter
  • 120g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Orangenabrieb  
  • 3 Eier
  • 160g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 60g Grieß 
  • 60g gemahlene Mandeln
  • 100ml Milch

Zutaten für die Birnen

  • 4 Birnen (z.B. Williams)
  • 80g Zucker
  • 500ml Holunderbeerensaft (Muttersaft ohne Zusätze aus dem Reformhaus oder selbst gewonnen) 

Zubereitung

Am Abend vorher wasche ich die Birnen gründlich (vor allem der Stielansatz sollte sauber sein) und schäle sie anschließend. Mit einem Kugelausstecher entferne ich den Blütenansatz und das Kerngehäuse, so dass die Birne einen Hohlraum bekommt. Nun den Zucker karamellisieren und mit dem Holundersaft ablöschen. Den Saft aufkochen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Die vorbereiteten Birnen in den Saft geben und alles 4-5 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei die Birnen regelmäßig wenden. Die Hitze reduzieren und weitere 10 Minuten ziehen lassen. Den Herd komplett ausschalten und die Birnen über Nacht im Saft ziehen lassen. 

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Am nächsten Tag die Zutaten für den Teig bereitstellen und Zimmertemperatur annehmen lassen. Die Birnen aus dem Sud holen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. 

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und eine Kastenform buttern und mit Mehl bestäuben. Ich lege zusätzlich einen schmalen Streifen Backpapier auf den Boden der Form, damit er sich leichter aus der Form holen lässt.

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Die Butter mit dem Zucker und der Vanille schaumig rühren. Die Eier einzeln hinzugeben und jeweils gründlich unterrühren. Die zimmerwarme Milch und ebenso wie die gut vermischten trockenen Zutaten unterrühren. Die Kastenform etwa 3 cm hoch mit Teig füllen. Nun die Birnen mit dem Stiel nach oben in den Teig drücken und den restlichen Teig vorsichtig um die Birnen verteilen. Den Kuchen ca. 60 Minuten backen im heißen Ofen backen. Eine Stäbchenprobe ist empfehlenswert: Dazu einen Schaschlikspieß in den Kuchen stechen und sofort wieder herausziehen. Wenn der Spieß trocken bleibt, ist der Kuchen gar und sollte aus dem Ofen geholt werden.

Den Kuchen einen Moment in der Form abkühlen lassen und anschließend auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen. Mit Puderzucker bestäubt servieren. Optisch ist der Kuchen durch die Birnen ein Hingucker. Vor allem, wenn man die Stücke nah an den Birnenstielen schneidet.

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Macht es euch gemütlich und lasst euch von dem wunderbaren Duft verführen. Eine gute (Kuchen-)Zeit wünscht euch eure Tine!

 

Auf ein Neues - willkommen 2016!

Birne-Helene-Törtchen zu Silvester

Birne-Helene-Törtchen zu Silvester

Womit verabschiedet man als Blogger und Backfee ein Jahr, das in vielerlei Hinsicht bereichernd und voller Glück war – und womit begrüßt man ein Neues? Na klar, mit einem Törtchen!!  

Verbunden mit einem Jahreswechsel werde ich meist ein bisschen sentimental und werfe gerne einen Blick zurück: 2015 hat mir, neben vielen wunderbaren Momenten, Zeit mit tollen Menschen, Liebe und Glück auch schwierige Stunden nicht erspart. Aber das gehört leider auch dazu und wichtig ist es immer, den Blick nach vorne zu richten, wieder aufzustehen wenn man hingefallen ist und sich auf die positiven Dinge im Leben zu fokussieren. Alles in allem blicke ich dankbar und glücklich auf die letzten zwölf Monate zurück. Und nicht zu vergessen: In diesem Jahr habe ich angefangen zu bloggen. Das macht mir großen Spaß, ich freue mich riesig über das wunderbare Feedback und bin glücklich, wenn ich euch mit meinen Rezepten, Fotos, Ideen und kleinen Geschichten aus meiner Kuchenwelt eine Freude machen kann! 

Ein Törtchen also! Zu bestimmten Anlässen mag ich es durchaus etwas pompöser - also braucht das Törchen zum Jahreswechsel unbedingt etwas Glitzer ;) Ja, ich gestehe, auch gerne etwas mehr GLITZER!!  Hier kommt es also … inspiriert von einem Dessert, das meine Großmutter vor vielen Jahren zu Silvester für uns machte: Birne-Helene. 

Silvestertörtchen - mit Schokolade, Vanille und Birnen

Silvestertörtchen - mit Schokolade, Vanille und Birnen

Zutaten für den Boden

  • 260g Zucker (je zur Hälfte brauner und weißer Zucker)
  • 300g weiche Butter
  • 5 Eier (ergeben auch etwa 300g)
  • 100ml Schlagsahne
  • 2-3 El Schokoladentropfen
  • 2 Tl Backpulver
  • 300g Mehl
  • 2-3 El Kakaonibs oder gehackte Nüsse

Zutaten für die Buttercreme

  • 250g weiche Butter (zimmerwarm)
  • 300g Puderzucker
  • 200g Frischkäse (Vollfett-Stufe)

Zutaten für die Birnenfüllung

  • 2 Birnen
  • 2 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 2 Blatt Gelatine

Zutaten für die Dekoration

  • 100g zartbittere Schokolade
  • 25g Kokosfett
  • ca. 25ml Schlagsahne
  • 100g Schokolade
  • Perlenschmuck
  • Glitzerpulver in Silber

Zubereitung 

Am Abend bevor ich das Törtchen fertigstelle, backe ich bereits den Boden. Alle Zutaten sollten zu Beginn Zimmertemperatur haben. Nun ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Meine Küchenmaschine kommt heute zum Einsatz und rührt die weiche Butter mit dem Zucker schaumig. Die Eier kommen einzeln hinzu und werden jeweils gründlich untergemischt. Die Masse lasse ich lieber etwas zu lange als zu kurz rühren. Nun die Sahne hinzugeben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nur kurz unterrühren. Alle übrigen Zutaten mit einem Teigschaber unterheben und den Teig auf dem vorbereiteten Backblech glatt streichen. Den Kuchen für ca. 20-25 Minuten im Ofen backen und vollständig (über Nacht) auf dem Blech auskühlen lassen.

Schokoladenganache fließt über Vanillecreme

Schokoladenganache fließt über Vanillecreme

Am folgenden Tag beginne ich die Vorbereitung mit der Buttercreme. Dazu die weiche Butter in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer schaumig schlagen, den Puderzucker gründlich sieben (idealerweise zweimal) und portionsweise unter die Butter rühren. Wenn die Masse homogen und glatt ist, kommt der Frischkäse in drei Portionen dazu. Sobald die Creme fertig ist, stelle ich sie für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank.

100g Schokolade klein hacken und schmelzen. Dazu lasse ich ca. 2/3 der Schokolade in einer Schale über einem leicht kochenden Wasserbad schmelzen. Sobald die Schokolade flüssig ist, nehme ich die Schale vom Wasserbad, füge die übrige Schokolade hinzu und verrühre alles zu einer homogenen Masse. Diese auf ein Backpapier streichen, so dass ein Rechteck von ca. 20 x 30 cm entsteht. Die Masse sollte nicht zu dünn sein, damit sie später stabil ist. Die Schokolade mit Zuckerdekor in Silber oder einer anderen Farbe bestreuen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Die Birnen schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mit dem Zucker mischen und bei mittlerer Hitze vorsichtig aufkochen. Sobald ausreichend Flüssigkeit im Topf ist, die Herdplatte höher schalten und die Masse ca. 5 Minuten kochen lasse. In dieser Zeit die Gelatine einweichen und nach ca. 5 Minuten gründlich ausdrücken. Die Birnen vom Herd nehmen und die Gelatine unter ständigem Rühren in dem heißen Birnenkompott schmelzen. Die Fruchtfüllung vollständig auskühlen lassen, ggf. in einem Wasserbad oder im Kühlschrank.

Luftige Böden, Vanillecreme und Birnen gekrönt mit Schokoladenganche

Luftige Böden, Vanillecreme und Birnen gekrönt mit Schokoladenganche

Aus dem Boden mit Hilfe einer Untertasse oder einem kleinen Teller drei runde Tortenböden schneiden; den übrig bleibenden Teig kann man z.B. prima zu Cake-Popps verarbeiten. Nun den ersten Boden mit etwas Creme auf einer Tortenpappe fixieren. Den Boden mit Buttercreme bestreichen und 2-3 El der Birnenmischung darauf verteilen. Den nächsten Boden auflegen und ebenso verfahren. Nun den dritten Boden auflegen und die Torte rundherum mit Buttercreme einstreichen, um die Krümel zu binden. Das Törtchen für ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen, dann mit einer weiteren Schicht Buttercreme umhüllen. Die Seiten, die Kanten und die Oberfläche sollten möglichst glatt sein. Die Torte nun für mindestens eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

Aus der verbleibenden Schokolade, dem Kokosfett und der Sahne einen Guss zubereiten. Dazu alle Zutaten in einen Topf füllen und auf dem Herd bei mittlerer Hitze erwärmen. Der bereits abkühlende Guss sollte gerade noch lauwarm sein und muss rasch verarbeitet werden. Die Torte aus dem Kühlschrank holen, den Guss auf die Mitte geben und mit einem Tortenglätter verteilen. Dabei sollte ein Teil vom Guss am Rand herunterfließen.

Den Schokoladendekor aus dem Kühlschrank holen und mit einem scharfen glatten Messer in Rauten oder ähnliche Formen schneiden und als Dekoration auf die Torte stecken. Die verbleibende Creme in zwei Portionen teilen, einen Teil mit Lebensmittelfarbe färben und beide Portionen nebeneinander in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben. Damit Tupfen auf die Torte spritzen und alles mit Zuckerdekor verzieren. Fertig!!!

Und jetzt: guten Appetit und kommt gut ins Neue Jahr!

Und jetzt: guten Appetit und kommt gut ins Neue Jahr!

Habt eine wunderschöne Silvesterfeier und einen gelungen Start ins Neue Jahr! Ich wünsche euch ein gesundes und glückliches 2016. Ich hoffe, dass ihr stets eine gute (Kuchen-)Zeit haben werdet und freue mich auf zahlreiche Besuche von euch mit viel Feedback und wünsche euch viel Spaß mit den Rezepten! Herzlichen Dank, dass ihr hier seid und vielen Dank für eure Unterstützung!!

Bis bald, eure Tine